MRS2000 Magnetfeldtherapie
Magnetfeld-Therapie MRS2000 - http://www.MRS2000.de -> Magnetfeldtherapie -> Physikalische Grundlagen Magnetfeldtherapie-Geräte
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Physikalische Grundlagen - Funktionsweise

 

Die magnetische Flussdichte ist nicht allein das entscheidende Kriterium bei der Funktionsweise.. In erster Linie kommt es auf die zeitliche Änderung der Flussdichte, also auf die Induktion an, also jene pulsierenden Magnetfelder, die in ihrer Stärke sehr rasch anschwellen und abklingen.

Ein rasch ansteigendes Feld besitzt ein impulsförmiges Zeitprofil und lässt sich in eine Grundwelle und Oberwellen zerlegen. So besteht beispielsweise ein Rechtecksignal (Sägezahn ist ein modifizierter, weiterentwickelter Rechteckimpuls) von 10 Hz aus der sinusförmigen Grundwelle (10Hz) sowie Oberwellen von 30 Hz, 50 Hz, 70 Hz usw., das heißt allen ungeraden Vielfachen.

 
Im Rahmen der Ganzkörperanwendung  pulsierender Magnetfeldsysteme wird unter anderem ein speziell ausgeklügelter Impuls, der sog. Dreizackige Sägezahnimpuls (0,1 bis 200 Hz), zum Einsatz gebracht. Aus einzelnen Sinusschwingungen zusammengesetzt kommt es durch seine kontinuierliche zeitliche Änderung zu einer ständigen Induktion ohne Nullphase und es werden die sogenannten Oberwellen erzeugt. 

EKG

.

 

Vereinfacht kann man sagen, ein Sägezahnimpuls setzt sich aus einer Vielzahl von Sinus-Schwingungen zusammen und weist somit ein sehr breites Frequenzspektrum auf. Ein Magnetfeld baut sich langsam auf und bricht dann plötzlich wieder in sich zusammen. Durch die Entwicklung dieser Signalform wurde die Einstellung der Therapiesysteme stark vereinfacht und die verwendete Magnetfeldstärke konnte wesentlich reduziert werden, welches eine bedenkenlose Heimanwendung möglich machte.

Moderne Systeme arbeiten vorwiegend nur noch im µT Bereich, 1 Gauss = 100 µT (mikroTesla), annähernd der Stärke des natürlichen Erdmagnetfeldes (30 – 70 µT). Bei diesen sehr niederen Intensitäten lassen sich körpereigene Signale verstärken und neue Frequenzen entstehen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, die richtige Resonanzfrequenz zu erwischen.
 

Werden Pulsbündel (Sägezahn) mit Pausenintervallen kombiniert, so entstehen neue Frequenzen und man spricht von Pulspaketen. Werden Pulspakete kombiniert, spricht man von Pulspaletten.

Werden Pulspaletten mit Pausenintervallen getaktet, so resultiert daraus eine Frequenz, die wir als Pulsung bezeichnen. Durch die Pulsung definiert sich der Unterschied der tageszeitlichen Programme, d.h. jedes der vier Grundprogramme arbeitet mit einem Frequenzband, der wesentliche Unterschied liegt in der Pulsung.



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